Informationen zum Schlaf

Der Schlaf ist etwas Wunderbares. Die Zeit im Bett soll gemütlich und entspannend sein. Die erholsame Nacht wird am Tag vorbereitet. Welche Verhaltensmassnahmen tagsüber unseren Schlaf fördern lesen Sie unter den Schlaftipps

Was bedeutet normaler Schlaf?

Sie schlafen einige Minuten nach dem Lichterlöschen ein und sind tagsüber meistens wach und aufmerksam. Eine morgendliche Anlaufzeit und ein kurzes Tief nach dem Mittagessen sind nicht beunruhigend: Nur wenige Personen hüpfen jeweils gleich munter aus dem Bett und mögen den ganzen Tag pausenlos aktiv sein. Nachts gehört ein kurzes Aufwachen während des Drehens oder für einen kurzen WC-Besuch zum Schlaf. Das Angenehme am Erwachen mitten in der Nacht: Man muss noch nicht aufstehen, sondern darf sich erneut kuschelig zudecken, tief einen angenehmen Duft einatmen, ein Hörbuch hören, etwas Schönes träumen usw. 

Der Schlafbedarf

Die Anzahl benötigter Stunden variiert stark. Einige Säuglinge brauchen weniger als 12, andere mehr als 17 Stunden. Bei Erwachsenen liegt die erforderliche Dauer zwischen 6 und 9 Stunden. Der Bedarf muss individuell eruiert werden. Dabei kann ein Schlafprotokoll helfen.  

Woran merke ich, dass bei mir Schlaf-Qualität oder -Quantität nicht ausreichend sind?

Störende Tagesschläfrigkeit 
Sie fühlen sich tagsüber gerädert oder schlafen in monotonen Situationen häufig ein (TV, Vorträge, als Beifahrer im Auto etc.)  

Störendes Schnarchen, Atempausen
Andere Personen machen Sie auf Ihr lautes Schnarchen und ev. auch auf Atempausen aufmerksam oder Sie wachen selber davon auf. 

Ärger über den Schlaf: Die Nacht ist so anstrengend!
Sie sind genervt vom eigenen Schlaf (zu häufiges Aufwachen, Einschlaf-Probleme). Sie leiden unter Gereiztheit oder Müdigkeit im Alltag oder fühlen sich gar krank. Zudem ist Ihre Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Sie haben vorwiegend negative Assoziationen zum Thema Schlaf und freuen sich nicht (mehr) aufs Zubettgehen.

Schlaf wird im Alter schlechter
Schlafdauer und -qualität nehmen im Alter oft ab. Die Schlaftipps können helfen, den Schlaf zu verbessern.

Alpträume
Auch wiederkehrende Alpträume können behandelt werden. Fragen Sie uns oder melden Sie sich bei einer Anlaufstelle

Behandlungsmöglichkeiten

Kognitive Verhaltenstherapie für Insomnie (KVT-I)

Unter «Kognitiver Verhaltenstherapie für Insomnie» (kurz: KVT-I) wird eine Form der Verhaltenstherapie verstanden, welche von Fachpersonen entwickelt wurde mit dem Ziel zur Behandlung von Insomnie. Die KVT-I gilt als Goldstandard für die Therapie von Insomnie und ist einer medikamentösen Behandlung vorzuziehen. Verschiedene wissenschaftliche Studien belegen die Wirksamkeit der KVT-I bei Ein- und Durchschlafstörungen aber auch bei Symptomen wie Früherwachen.